Zeitarbeit baut Brücken in bessere Arbeit

Gerade für Arbeitslose stelle die Zeitarbeit eine gute Chance dar, (früher) wieder einen Einstieg in Beschäftigung zu finden

(Auszug Homepage IGZ vom11.05.2018, www.ig-zeitarbeit .de)

„Die Aussagen von Sabine Zimmermann, Linke-Bundestagsabgeordnete, mögen sich für kurzfristige PR-Zwecke eignen, der komplexen Realität in einem Feld, das verantwortungsbewusst behandelt werden muss, werden sie leider nicht gerecht“, kommentierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Gerade für Arbeitslose stelle die Zeitarbeit eine gute Chance dar, (früher) wieder einen Einstieg in Beschäftigung zu finden. So werden in der Zeitarbeit deutlich mehr Arbeitslose und Langzeitarbeitslose eingestellt als in jeder anderen Branche des deutschen Arbeitsmarktes: In der zweiten Jahreshälfte 2017 kamen knapp zwei Drittel der neueingestellten Zeitarbeitnehmer aus der Arbeitslosigkeit.“

Alle Merkmale berücksichtigen

Die Zeitarbeit wird aus unterschiedlichen Motiven als Beschäftigungsform von Arbeitnehmern gewählt. Hierzu gehört für viele Menschen der (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt, der Ihnen sonst verschlossen bliebe. Pauschale Holzschnittvergleiche sind unseriös. Um zu einem angemessenen Bild zu kommen, müssten sämtliche relevanten Merkmale, wie Qualifikation, Berufserfahrung, Branche etc. berücksichtigt werden“, so Stolz weiter.

Zeitarbeit bietet Chancen

Der iGZ-Vertreter betonte, dass gerade Gruppen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, durch Zeitarbeit eine Chance erhielten: Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge wurden von keiner anderen Branche öfter in sozialversicherungspflichtige, tariflich abgesicherte Arbeit gebracht als von der Zeitarbeit. Jeder dritte Langzeitarbeitslose, der in der ersten Jahreshälfte 2017 eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt fand, fand diese in der Zeitarbeit. Mit 17.900 Flüchtlingen, die eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufnehmen konnten, hat die Zeitarbeit mehr geleistet als jede andere Branche. „Ich denke, auch Frau Zimmermann möchte Menschen mit schwieriger Biografie weiterhin Chancen eröffnen“, so Stolz.

Gemeinsame Verantwortung

Stolz erinnerte daran, dass die Zeitarbeit zu knapp 100 Prozent tariflich vereinbarte Löhne zahlt: „Nahezu jeder Lohn, der in der Zeitarbeit gezahlt wird, trägt einen gewerkschaftlichen Stempel. Die Sozialpartner vereinbaren in gemeinsamer Verantwortung, welche Löhne möglich sind.“


Pflege: Zeitarbeit bietet bessere Bedingungen

Oftmals höhere Gehälter und weniger Überstunden 

(Auszug Homepage IGZ vom 12.07.2017, www.ig-zeitarbeit.de)

„Kein Bock auf Festanstellung in der Pflege“ titelte die Tageszeitung taz einen Artikel über Zeitarbeitskräfte in der Pflegebranche. Laut einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) erhöhte sich die Anzahl von Zeitarbeitskräften in Pflegeberufen von Juni 2016 auf Juni 2017 um 20 Prozent.

Kein Wunder, findet iGZ-Pressesprecher Wolfram Linke. Der Arbeitsdruck bei den Direktangestellten sei zu hoch, zitiert die taz den iGZ-Vertreter. Das bestätigt auch die Statistik: Laut taz-Artikel ist die Fallzahl in Krankenhäusern zwischen 1995 und 2014 um rund zwölf Prozent gestiegen, während gleichzeitig die Anzahl der Pflegekräfte um rund 13 Prozent abnahm.

Gute Erfahrung als Zeitarbeitskraft

Krankenpfleger Tim Schenk hat gute Erfahrung mit der Zeitarbeit gemacht. Früher sei er oft von Kollegen beschimpft worden, wenn er nicht ständig einspringen und Doppelschichten leisten wollte. „Die habe ich als Zeitarbeiter nicht“, sieht er einen klaren Vorteil. Und: „Die Bezahlung ist meistens genauso oder besser.“

Fachkräftemangel bringt höhere Löhne

Diese Erfahrung hat auch Zeitarbeitsexperte Linke gemacht. Aufgrund des Fachkräftemangels seien Pflegekräfte sehr begehrt. Sowohl die Bedingungen als auch die Bezahlung seien darum mindestens genauso gut, oftmals besser. Das sei zwar im Grunde absurd, weil Krankenhäuser eigentlich an den Personalkosten sparen sollen – für Zeitarbeitsbeschäftigte aber letztlich mehr Geld ausgeben. „Aber was sollen sie machen, wenn sie niemanden finden?“, fragt Linke. Viele Kliniken müssten auf externes Personal zurückgreifen, weil sich schlicht niemand direkt bei ihnen bewerbe. (ML)


„Fragwürdige“ Höchstüberlassungsdauer

Arbeitsmarktforscherin kritisiert AÜG-Reform

(Auszug Homepage IGZ vom 03.04.2017, www.ig-zeitarbeit.de)

Seit dem 1. April ist die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in Kraft. Elke Jahn, Professorin für Arbeitsmarktforschung an der Universität Bayreuth, stellte der Reform im Interview mit der heute.de-Redaktion kein gutes Zeugnis aus. Sie halte die Höchstüberlassungsdauer für „fragwürdig“.

 „Wer seit mehr als zwei Jahren in einem Kundenbetrieb im Einsatz ist, hat auch ein reguläres Beschäftigungsverhältnis bei der Zeitarbeitsfirma – mit Kündigungsschutz, Kranken- und Sozialversicherung und allem, was dazu gehört,“ betonte die Mitarbeiterin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zudem seien nur zwölf Prozent der Zeitarbeitskräfte überhaupt länger als 18 Monate beim selben Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt – und in dieser Zeit könnten auch Mehrfacheinsätze enthalten sein.

Kaum Lohnunterschiede

Sie finde es verwunderlich, dass lange Einsätze reguliert würden. Laut Jahn gebe es bei langen Beschäftigungsverhältnissen kaum mehr Lohnunterschiede. Handlungsbedarf sehe sie eher bei besonders kurzen Einsätzen von wenigen Tagen oder Wochen. „Da ist das Risiko anschließender Arbeitslosigkeit besonders groß“, stellte sie fest. (ML)


Mit guter Personalführung zum Unternehmenserfolg

Mit guter Personalführung zum Unternehmenserfolg

 

(Auszug Homepage IGZ vom 10.01.2017, www.ig-zeitarbeit.de)

Ein gutes Konzept allein macht noch keinen wirtschaftlichen Erfolg. Denn wenn die falschen Führungskräfte am Werk sind, kann das den Umsatz des Unternehmens um bis zu 50 Prozent senken, fanden US-Forscher heraus. Entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg ist daher auch das Verhalten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitern.

Geschäftsführer von Personaldienstleistungsunternehmen stehen in der Personalführung vor einer besonderen Herausforderung: Die externen Mitarbeiter sind in einem anderen Unternehmen eingesetzt und haben dort zusätzlich einen Vorgesetzen. Nicht nur dieses Thema wird beim Forum Personalmanagement des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) am Mittwoch, 25. Januar, im Melia-Hotel Berlin diskutiert.

Verhalten der Vorgesetzten

Laut Managementberater Prof. Dr. Guido Quelle führen fünf Aspekte das Unternehmen zu nachhaltigem Wachstum. Der Vorgesetzte soll als Vorbild fungieren. Er soll seinen Mitarbeitern das Verhalten vorleben, dass er sich selbst von ihnen wünscht, erklärt Quelle. Denn seine Verhaltensmuster prägen die Unternehmenskultur und übertragen sich auf die Angestellten. Darauf aufbauend sollten Führungskräfte auch wirklich führen. Mitarbeiter dürfen in schwierigen Situationen nicht allein gelassen werden, sondern der Vorgesetzte sollte mit positivem Beispiel vorangehen. Die Führungskraft verschaffe sich Respekt, wenn sie Probleme aktiv angehe, selbst mitarbeite und eine Richtung vorgebe.

Führungsstil situationsbedingt

Eine gute Führungskraft müsse außerdem flexibel sein und sich auf verschiedene Situationen einstellen können, so Quelle. Denn unterschiedliche Probleme erfordern individuelle Lösungen. Es gebe daher nicht den Führungsstil. Es gelte vielmehr, unterschiedliche Herausforderungen als solche wahrzunehmen und jeweils adäquat darauf zu reagieren. Die Zeitarbeitsbranche ist geprägt von einer Vielfalt an Kundenunternehmen und Bewerbern mit unterschiedlichen Lebensläufen. Flexibilität und Empathie sind daher unerlässlich.

Kommunikation mit Mitarbeitern

Damit das Verhalten des Vorgesetzten nicht als Willkür aufgefasst werde, sei Kommunikation unumgänglich. Dabei spiele die Art der Kommunikation eine entscheidende Rolle: Die Führungskraft solle nicht nur erklären, was die Ziele des Unternehmens seien, sondern welchen konkreten Nutzen die Maßnahme für die einzelnen Mitarbeiter habe. Grundsätzlich würden Mitarbeiter Sicherheit gegenüber Veränderungen vorziehen. Deswegen sei die Nutzenkommunikation sinnvoll investierte Zeit, damit sich die Mitarbeiter auf die Veränderung einlassen und Entscheidungen nachvollziehen können, erläutert Quelle.

Fachkraft oder Führungskraft

Quelle weist außerdem darauf hin, dass Unternehmen bei der Beförderung zwischen Fachkräften und Führungskräften unterscheiden müssen. Denn mancher Mitarbeiter sei zwar fachlich hochbegabt, habe aber nicht genügend Fähigkeiten in Sachen Personalführung. Wachstumsorientierte Unternehmen sollten daher auch Fachkarrieren für ihre Mitarbeiter bereitstellen. Im zunehmenden Wettbewerb um die besten Talente lohne es sich, alternative Karrierewege anzubieten.


Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Liebe Mitarbeiter, liebe Kunden

 

 

 

Die Dinge sind nie so, wie sie sind.

 

Sie sind immer das,

 

was man aus ihnen macht.

 

(JeanAnouilh)

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und das uns entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen fröhliche Weihnachten,

 

Zeit zur Entspannung,

 

Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge

 

Und viele Lichtblicke im kommenden Jahr.

 

 

 

 

 

 

Ihr Stratmann – Team

 

 

 


iGZ-Hauptgeschäftsführer zum AÜG-Bundestagsbeschluss:

 

Neue Gestaltungsaufgaben der Sozialpartner

(Auszug Homepage IGZ vom 21.10.2016, www.ig-zeitarbeit.de)

Der Deutsche Bundestag hat heute nach fast dreijährigen öffentlichen Diskussionen ein neues Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschlossen. „Unser wesentliches Ziel war, anstelle eines starren Gesetzes-Korsetts bei Zeitarbeitseinsätzen selbstbestimmte Tarifgestaltungs-Möglichkeiten für einen Zeitarbeits-Maßanzug auch in Zukunft zu ermöglichen. Das konnte weitgehend erreicht werden", betonte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Gleichwohl sei die Novelle eigentlich überflüssig gewesen, weil alles wesentlichen Punkte in der Novelle wie etwa die Lohnangleichung nach spätestens neun Monaten oder das Streikeinsatzverbot für Zeitarbeitskräfte schon jetzt in Tarifverträgen mit den DGB-Gewerkschaften sachgerecht geregelt sind. Zentral ist, dass nun alle Beteiligten endlich Rechtssicherheit bekommen und hinreichend lange Fristen zur Umsetzung im Unternehmensalltag.

Flexibel anpassen

Die Sozialpartner sind gehalten, verantwortungsvoll und zeitnah die gesetzlich vorgesehenen Tariföffnungsklauseln mit praxisgerechten, unbürokratischen und flexiblen Tarifregelungen an das neue AÜG anzupassen", so Stolz. (WLI)


Flexibilisierung über Zeitarbeit genutzt

Unternehmen in Ennepetal setzt auf Vorteile der Zeitarbeitsbranche

(Auszug Homepage IGZ vom 19.08.2016, www.ig-zeitarbeit.de)

 

Nur mit Zeitarbeit ist es möglich, auf flexible Marktlagen zu reagieren. Ein Unternehmer aus Ennepetal berichtete jetzt in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von seinen positiven Erfahren mit der Zeitarbeit.

Von insgesamt 450 Mitarbeitern waren die letzten 200 Eingestellten dort laut WAZ-Bericht (2) vorher als Zeitarbeitskräfte beschäftigt. Die Entscheidung, ob ein Arbeitnehmer bleiben kann, werde nach spätestens einem Jahr getroffen, so Geschäftsführer Ralf Stoffels.

Vorteil Zeitarbeit

Diese Strategie hat für das Unternehmen viele Vorteile: Gerade bei schwankenden Auftragszahlen muss er flexibel reagieren können. Deshalb ist der Einsatz von Zeitarbeitskräften für ihn selbstverständlich und notwendig. Doppelter Effekt: Das Unternehmen könne die Zeitarbeitskräfte und deren Fähigkeiten gründlich kennenlernen. Andererseits können die Zeitarbeitnehmer prüfen, ob die Tätigkeit passgenau ihren Vorstellungen entspreche – und ob die „Chemie“ stimme. Gebe es auf beiden Seiten grünes Licht, wechsele der Zeitarbeitnehmer in die Stammbelegschaft seines Unternehmens.

Bürokratische Hürden

Stoffels hat mit bürokratischen Hürden zu kämpfen: In seiner Firma Biw sind bereits Mitarbeiter aus 30 Nationen vertreten. Er würde gerne noch mehr Arbeitnehmern ausländischer Herkunft einen Arbeitsplatz bieten. Bei Flüchtlingen dauere es aber bis zu sechs Monate bis die entsprechenden Anträge bearbeitet würden. Nur durch besonderen persönlichen Einsatz konnte diese Zeit in Einzelfällen verkürzt werden.

Fördern und Fordern

Damit diese Hürde bei der Integration in den Arbeitsmarkt in Zukunft wegfällt, sollte das System überarbeitet werden. Stoffels sieht aber auch die Flüchtlinge in der Pflicht: Wer Sprach- und Integrationskurse verweigere, dürfe keine Bleibeperspektive erhalten. Bei Kursabbrechern sollte eine Leistungskürzung in Betracht gezogen werden. (AA)

Links

http://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/flexibilisierung-ueber-zeitarbeit-genutzt

http://www.derwesten.de/staedte/ennepetal/zuviel-buerokratie-behindert-die-integration-id12111286.html




"Zeitarbeit ist keine Schmuddelarbeit"

Max Straubinger (CSU) im Interview mit dem Deutschlandfunk

(Auszug Homepage IGZ vom 13.04.2016, www.ig-zeitarbeit.de)

„Es ist falsch, dass die CSU bereits ausgehandelte Gesetzentwürfe blockiert“, betonte Max Straubinger jetzt in einem Interview im Deutschlandfunk vor dem Koalitionsgipfel am 13. April. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe erteilte den Forderungen aus der SPD zur Zeitarbeit eine Absage.

Straubinger wies zudem darauf hin, dass der Entwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) auch in den Reihen der CDU kritisiert wurde. "Wir brauchen das Element der Zeitarbeit weiter", erklärte der CSU-Politiker. "Das ist keine Schmuddelarbeit." Die Zeitarbeit beruhe auf Tarifverträgen und werde oft höher entlohnt als andere Arbeit.

Kritik auch von der CDU

Im Interview unterstrich er, Ministerin Nahles habe einen Gesetzentwurf vorgelegt, der weit über den Koalitionsvertrag hinausgehe. Deshalb sei er auch wieder zurückgezogen worden. Straubinger: „Wir haben dies angemahnt, aber das ist nicht eine Frage von CSU, sondern genauso auch von CDU, wo es die Kritik gab, insbesondere in den Fragen der Zeitarbeit. Und wir brauchen dieses flexible Instrument auch weiterhin, damit die Betriebe letztendlich Spitzen abarbeiten können.“

Höhere Entlohnung

Außerdem sei Zeitarbeit keine Schmuddelarbeit, sondern Zeitarbeit beruhe auf abgeschlossenen Tarifverträgen, die nicht nur, sondern "meistens sogar höher entlohnt werden als manch andere Branchentarife.“

Beschäftigung sichern

Die CSU wolle auch weiterhin gewährleisten, dass gute Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit des Landes und der Betriebe erhalten bleiben. Damit solle außerdem der hohe Beschäftigungsstand gesichert werden. Derzeit gebe es über 30 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Das sei das Ergebnis der Deregulierung im Arbeitsmarkt, die seinerzeit unter Bundeskanzler Gerhard Schröder mit angestoßen worden seien.

Erfolge nicht verspielen

„Diese Erfolge dürfen nicht verspielt werden, und unter diesem Gesichtspunkt gibt es auch hier Vorbehalte gegen dieses Gesetzgebungsvorhaben von der Frau Nahles“, stellte Straubinger abschließend fest. (WLI)

 

 

 


CDU-Wirtschaftsrat kritisiert politische Einschränkung der Zeitarbeit

 

 

 

„Jetzt muss mal die Wirtschaft dran sein“
(Auszug Homepage IGZ vom 11.02.2016, www.ig-zeitarbeit.de)

„Es ist an der Zeit, dass die Unions-Führung ihr Versprechen spürbar umsetzt, dass jetzt mal die Wirtschaft dran ist“, fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Die Pläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die Zeitarbeit weiter einzuschränken, seien nicht hinnehmbar.

 „Betriebe brauchen Flexibilität, um Auftragsspitzen bewältigen zu können", stellte Steiger klar. Zeitarbeit biete vielen Beschäftigen einen Wiedereinstieg und habe sich als Brücke in den Arbeitsmarkt gut bewährt. Nahles plant eine gesetzliche Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten sowie gesetzliches Equal Pay nach neun Monaten.

Robuste Entwicklung erforderlich

 

Im Gespräch mit der NOZ rechnete der CDU-Wirtschaftsrat mit dem Koalitionspartner ab. Zwar gebe sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in seinen Reden „sehr wirtschaftsfreundlich“, Nahles und Justizminister Heiko Maas spulten jedoch ein „wirtschaftsfeindliches Programm“ ab. Die aktuellen Probleme erlaubten aber keine weiteren Belastungen von Unternehmen. Um die Flüchtlingskrise bewältigen zu können, brauche Deutschland eine „robuste wirtschaftliche Entwicklung“. (ML)

 

 

 


BDA-Chef Kramer kommentiert BA-Arbeitsmarktzahlen

„Einschränkungen wären Gift für Beschäftigung“ 

(Auszug Homepage IGZ vom 02.02.2016, www.ig-zeitarbeit.de)

Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt und ebenso in der Zeitarbeitsbranche ist relativ konstant, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), mahnte mit Blick auf die geplanten gesetzlichen Einschränkungen der Zeitarbeit dennoch zur Zurückhaltung.

 „Die bisher bekannten Pläne des Bundesarbeitsministeriums zur massiven Einschränkung von Zeitarbeit und Werkverträgen wären Gift für die Beschäftigung“, betonte Kramer. In seiner jetzigen Fassung sei der Gesetzentwurf ein Angriff auf die moderne, arbeitsteilige Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Er forderte grundlegende Änderungen an dem Entwurf.

Belastungen vermeiden

Der noch erfreulich robuste Arbeitsmarkt dürfe nicht über konjunkturelle Risiken durch wirtschaftliche Abschwächungen großer Handelspartner wie China und durch wachsende geopolitische Krisen hinwegtäuschen. Umso mehr müssten jetzt zusätzliche Belastungen für die Betriebe vermieden werden.

Flüchtlinge früher fördern

Mit der Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt komme zudem eine große Herausforderung auf die deutsche Wirtschaft zu. Es sei wichtig, dass das gesamte Förderinstrumentarium für Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive und für längere Zeit Geduldete frühzeitig und nicht erst nach 15 Monaten gesetzlich geöffnet werde. Flüchtlinge dürfen derzeit erst nach 15 Monaten in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt werden, und dann auch nur in Berufen mit Fachkräftemangel eingesetzt werden. (ML)



Podiumsdiskussion beim iGZ-Landeskongress Süd


(Auszug Homepage IGZ vom 19.10.2015, http://www.ig-zeitarbeit.de)


„Die Funktion der Zeitarbeit ist die kurzfristige Flexibilität. Sie soll aber nicht dazu dienen längerfristigen Beschäftigungsbedarf abzudecken“,
bezog RA Dieter Stang, IG Metall Stuttgart, eingangs der Podiumsdiskussion zum Thema „Vitamin Z – womit punktet Zeitarbeit?“ klar
Stellung.

Gemeinsam mit RA Dirk Pollert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer bayme vbm und vbw, und Ariane Durian, iGZ-Bundesvorsitzende, diskutierte er beim iGZ-Landeskongress Süd in Ulm vor 250 Zuhörern über den status quo und Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche. Die Moderation übernahm Wirtschaftsjournalist Gerhard Hohmann.

Ständiger Wettbewerb

Als kritischen Punkt in der Zeitarbeit sah Stang allerdings „die fehlende Bereitschaft der Kundenunternehmen, mehr bezahlen zu wollen“. Pollert erläuterte dazu, die Industrie sei international aufgestellt und stehe damit auch im ständigen Wettbewerb und unter enormem Druck. „Die Personalkosten spielen dabei natürlich auch eine große Rolle. Weitere Begrenzungen oder Kostensteigerungen in der Zeitarbeitsbranche würden dazu führen, dass die Kunden das Produkt Zeitarbeit nicht mehr nutzen“, warnte er vor weiteren gesetzlichen Regulierungen.

Andere Wertschätzung

Zum weiten Feld der Tarifverhandlungen äußerte Ariane Durian, sie seien für beide Seiten nicht einfach. „Die gemeinsame Arbeit der Tarifpartner in den letzten Jahren war sehr gut. Die Branche hat sich mittlerweile deutlich verändert und genießt bei den Gewerkschaften, aber auch bei den Kundenunternehmen eine ganz andere Wertschätzung.“ Es wäre wichtig, so Durian, in Zukunft wieder die Personalabteilungen als Gesprächspartner zu haben und nicht den Einkauf. Menschen seien keine Gegenstände.

Gravierender Fachkräftemangel

Stang rückte die Zufriedenheit des Personals in den Fokus. Wenn die Bedingungen stimmen, bedeute das auch ein besseres Image in der Gesellschaft. „Viele Zeitarbeitnehmer verdienen sehr gut. Sie gehören nicht zu jenen, die unterbezahlt sind und nicht von ihrem Gehalt leben können, im Gegenteil“, konterte Durian und nannte Gründe: „Wir haben einen gravierenden Fachkräftemangel. Die Mitarbeiter sind freiwillig bei uns, denn sie können sich ihre Arbeitgeber wegen der Situation am Arbeitsmarkt aussuchen.“

Rekrutierung

Laut iGZ-Mittelstandsbarometer blicke die Branche inzwischen auf Übernahmequoten von 30 bis 40 Prozent. „Die Kunden rekrutieren auch wegen des Fachkräftemangels ihre Mitarbeiter großteils über die Zeitarbeitsbranche“, erinnerte sie an die Statistik. Es wäre schlecht, wenn jetzt noch weiter reguliert würde, „und es gibt auch keinen Grund, dass die Politik jetzt noch eingreift.“

Andere Herausforderungen

Pollert betonte in diesem Zusammenhang, die Situation sei zurzeit austariert. Die gemeinsame Arbeit zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Kundenfirmen habe sich eingespielt. „Wir haben aktuell ganz andere Herausforderungen, denn wir stehen vor der Digitalisierung der Industrie“, nannte Pollert die derzeitige Zielsetzung der Industrie. Mit Verweis auf die Tarifverträge und Zuschlagsvereinbarungen unterstrich er: „Wir sind an einem Punkt, an dem es attraktiv ist, als Zeitarbeitnehmer in der Metallindustrie eingesetzt zu werden.“ Er warne vor weiteren Regulierungen durch den Gesetzgeber. Pollert: "Andere Länder haben uns beneidet, wie wir durch die Wirtschaftskrise gekommen sind. Das ging nur mit Hilfe der Branche, und deshalb stehe ich hier als Gralshüter der Zeitarbeit."

Nicht auf Augenhöhe

Stang reagierte, bei den Tarifverhandlungen mit der Zeitarbeitsbranche seien die Gewerkschaften nicht auf Augenhöhe, und deshalb müsse die Abweichung von Equal Pay eben gesetzlich definiert sein. „Als Flexibilisierungsinstrument ist Zeitarbeit weiterhin unverzichtbar. Es wäre schade, wenn das durch weitere Regulierungen verloren ginge“, beharrte Pollert. Die iGZ-Bundesvorsitzende unterstrich ergänzend, die Branche habe sich zudem deutlich weiterentwickelt. „Die Zeitarbeit bietet heute deutlich mehr Dienstleistungen an und tritt auch als Problemlöser auf.“ (WLI)



Deutsch-japanisches Fachgespräch zur Zeitarbeit

Prof. Hashimoto von der Uni Tokio zu Gast beim iGZ

 

(Auszug Homepage IGZ vom 03.09.2015, www.ig-zeitarbeit.de)

 

Zu einem fachlichen Austausch zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Zeitarbeit in Deutschland und Japan besuchte Prof. Yoko Hashimoto von der Gakushuin Universität in Tokio die Bundesgeschäftsstelle des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in Münster.

 

Stefan Sudmann, Leiter des iGZ-Rechtsreferats, erläuterte der Jura-Professorin aus Japan das Wesen der Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland. Da das Rechtssystem Japans eng verwandt mit dem deutschen ist, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen in vielen Bereichen vergleichbar. Das trifft auch auf die Struktur der Branche zu: Wie in Deutschland ergänzt die Zeitarbeit auch in Japan die Wirtschaft um den Faktor der betrieblichen

Flexibilität und macht mit unter drei Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse nur einen kleinen Teil der Jobs im Lande aus.

 

Zeitarbeit und Werkverträge abgrenzen

Das aktuell diskutierte Vorhaben in Deutschland, eine klare Abgrenzung zwischen Zeitarbeit und Werkverträgen herbei zu führen, ist in Japan schon lange geregelt und vor drei Jahren noch einmal in seinen Auswirkungen verschärft worden. Konkret geht es darum, ob im Falle eines Scheinwerkvertrags die vorhandene Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis vor Folgen schützen soll. Im Moment ist das in Deutschland noch so. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht jedoch vor, wie in Japan schon lange Praxis, dieses „Sicherungsnetz“ zukünftig nicht mehr zuzulassen.

Ähnlich entwickelt

„Die Auswirkungen dieser Regelung in Japan sind zumindest nicht erkennbar zu Lasten der Zeitarbeit gegangen“, sagt Sudmann. Er war sich mit Hashimoto einig, dass die Zeitarbeit sowohl in Japan als auch in Deutschland für die Unternehmen eine wichtige Funktion erfülle. „Wir können voneinander viel lernen, weil wir uns von sehr ähnlichen Ausgangssituationen in Nuancen unterschiedlich weiter entwickelt haben. Diese Unterschiede und die Erfahrungen, die wir daraus ziehen können, sind für beide Seiten interessant und hilfreich. Wir werden daher den Kontakt weiter pflegen“, so Sudmann. (MSP)



MdB Schiewerling (CDU) warnt vor Überregulierung der Zeitarbeit

"Bei Gesetzgebung Maß halten"

(Auszug Homepage IGZ vom 03.06.2015, http://www.ig-zeitarbeit.de)

„Noch immer suchen viele Menschen eine Beschäftigung, insbesondere Langzeitarbeitslose. Ihnen müssen wir noch gangbarere Brücken in den ersten Arbeitsmarkt bauen. Gerade der Branche der Zeitarbeit kommt dabei eine besondere Rolle und auch Verantwortung zu“, reagierte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, auf die jüngste Veröffentlichung der BA-Arbeitsmarktzahlen für den Monat Mai.

Zeitarbeit stelle eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar. „65 Prozent der neu abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnisse im ersten Halbjahr 2014 wurden mit Personen geschlossen, die direkt zuvor keine Beschäftigung ausübten beziehungsweise noch nie beschäftigt waren“, unterstrich Schiewerling die bedeutende Rolle der Branche für den Arbeitsmarkt.

Erfolgsnachrichten

Der deutsche Arbeitsmarkt setze seine Aufwärtsbewegung fort. Das zeigen laut Schiewerling die  Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Mai: 120.000 Menschen weniger als vor einem Jahr waren arbeitslos, die Arbeitslosenquote sank auf 6,3 Prozent. „Auch wenn sich der Konjunkturhimmel leicht eingetrübt hat, gibt es weiterhin Erfolgsnachrichten am deutschen Arbeitsmarkt. Mehr Menschen als im Vormonat und im Vorjahresvergleich sind in Beschäftigung. Seit fast einem Vierteljahrhundert gab es keine besseren Frühjahrszahlen auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch: Als Union dürfen wir uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen“, merkte er dazu an.

Maß halten

„Die Politik“, so der CDU-Sprecher, „tut gut daran, diese Chancen zu fördern statt sie zu belasten, unnötig einzuschränken oder gar zu gefährden. Das gilt für die anstehende Debatte zur Zeit- und Leiharbeit und Werkverträgen. In der zweiten Hälfte dieser Legislaturperiode müssen wir bei neuen Gesetzen und Verordnungen Maß und Mitte halten.“ Eigenständigkeit und Eigenverantwortung anstatt überbordender Bürokratie und gesetzlicher Überregulierung seien hier der Maßstab und der Weg der Politik. Schiewerling: „Ziel müssen das Wohl der Menschen und ihre Chancen für und auf dem Arbeitsmarkt sein. Das wird die Messlatte für die weiteren Erfolge unserer Arbeitsmarktpolitik bleiben.“ (WLI)


Keine weitere Regulierung von Zeitarbeit


(Auszug Hompage IGZ vom 17.04.2015, http://www.ig-zeitarbeit.de)

Für das laufende Jahr erwarten die führenden Wirtschaftsforscher einen kräftigen Aufschwung in der deutschen Konjunktur. Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), forderte anlässlich dieses Frühjahrsgutachtens die Politik auf, die Zeitarbeit nicht weiter bürokratisch zu regulieren.

 „Die Politik darf die positive wirtschaftliche Entwicklung nicht durch neue Belastungen für die Zukunft gefährden“, mahnte der BDA -Chef. „Wir dürfen heute keine leichtfertigen Entscheidungen treffen, die uns morgen auf die Füße fallen.“ Vielmehr müsse man die erfreuliche Lage von Konjunktur und Arbeitsmarkt nutzen, um Deutschland für kommende Herausforderungen zu wappnen.

Investitionsoffensive statt Regulierung

„Statt bürokratischer Regulierungen von Zeitarbeit und Werkverträgen braucht Deutschland eine langfristig angelegte Investitionsoffensive, um die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern“, stellte Kramer klar. Zudem müssten die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP engagiert vorangetrieben werden, um auch künftig im globalen Wettbewerb mithalten zu können. (ML)


Höhere Fluktuation erwartet

 

Höhere Fluktuation erwartet

(Auszug Homepage IGZ / http://www.ig-zeitarbeit.de)

„Höchstüberlassungsdauer schadet Fachkräften“ – Mit deutlichen Worten fasst das Handelsblatt die Ergebnisse einer Studie des IW Köln zusammen. Eine solche Reform würde zu einer höheren Fluktuation von Zeitarbeitnehmern bei den Kunden führen und sowohl qualifizierten als auch Helfern schaden.

Selbst im Bereich der Fachkräfte und Hochqualifizierten antworteten 62,2 Prozent der Unternehmen, die das IW Köln befragte, dass sie nach der Frist von 18 Monaten eine neue Zeitarbeitskraft anfordern werden, anstatt die eingearbeitete Kraft ins Stammpersonal zu übernehmen. iGZ-Mitglied Oliver Franke bestätigte gegenüber dem Handelsblatt diese Zahlen aus seiner Geschäftserfahrung. Seine Kunden seien beunruhigt, weil der Verlust eines Flexibilitätsinstruments drohe.

Stolz befürchtet Salto rückwärts

"Die neue IW-Studie unterstreicht noch einmal nachdrücklich unsere bisherige Einschätzung der Koalitionspläne: Die Regelung der Arbeitsbedingungen sollte der Gesetzgeber in den bewährten Händen der Tarifpartner in der Zeitarbeitsbranche belassen. Ansonsten wird es nicht zur erwünschten Weiterentwicklung der Personaldienstleistungen kommen, sondern zum Regulierungssalto rückwärts ohne Vorteile für den Arbeitsmarkt", kommentierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz die IW-Studie. (ML)

Studie des IW Köln


Aufschwung im Maschinenbau erwartet

(Auszug Homepage IGZ / http://www.ig-zeitarbeit.de)

Die deutsche Wirtschaft blickt nur verhalten optimistisch ins Jahr 2015.

Sie erwartet bei Produktion und Umsatz lediglich noch einen leichten Anstieg. Die Beschäftigung wird aller Voraussicht nach in etwa stabil bleiben. Das zeigt die aktuelle Befragung der Branchenverbände durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Die schwächelnde Konjunktur im Euroraum, die Ukraine-Krise, der

Mindestlohn

und die unklare Energiepolitik haben bei der deutschen Wirtschaft ihre Spuren hinterlassen, heißt es in einer Pressemitteilung des IW Köln. Nur noch sieben der vom IW befragten 48 Verbände schätzen demnach die aktuelle wirtschaftliche Lage besser ein als vor einem Jahr; 20 sehen eine eingetrübte Stimmung. Ein Jahr zuvor berichteten dagegen noch 26 Verbände von einer guten Wirtschaftslage, lediglich sieben zeigten sich skeptisch.

Stabile Beschäftigung erwartet

Gleichwohl bestehe kein Anlass zur Schwarzmalerei: Für das Jahr 2015 erwarten immerhin 23 der 48 befragten Verbände, dass ihre Mitgliedsfirmen eine höhere Produktion erzielen werden als im Jahr 2014 – nur vier rechnen mit einem Rückgang. Der verhaltene Optimismus schlage sich auch in den Investitionsplänen nieder. Die Mehrheit der Branchen gehe von konstanten Investitionen aus, 15 Verbände seien in Sachen Neuanschaffungen für 2015 zuversichtlich und nur sechs skeptisch. Auch die Zeichen für den Arbeitsmarkt stehen laut dem IW Köln

vornehmlich auf Stabilität: Insgesamt 36 Verbände gehen von gleich bleibender oder steigender Beschäftigung aus; 12 Verbände rechnen mit weniger Arbeitsplätzen.

Mehr Maschinenexporte

Die eine oder andere Branche blicke durchaus positiv in das neue Jahr. Die Maschinen- und

Anlagenbauer erwarten Impulse aus dem Ausland, weil die „beiden größten Exportmärkte China und die USA bereits wieder mehr Maschinen und Anlagen aus deutscher Fertigung“ kaufen. Die Bauindustrie wiederum setze darauf, dass die Umsatzentwicklung im Wohnungsbau insgesamt ein hohes Niveau halten wird. „Noch sind viele Auftragsbücher gefüllt. Doch die Unternehmen sehen zunehmend die Risiken, die aus der internationalen und nationalen Politik resultieren“, resümiert IW-Direktor Michael Hüther.



Zeitarbeit: Geplante Regulierung an der Realität vorbei

 

iGZ-Landesbeauftragter Zeller kritisiert Koalitionsvertrag

(Auszug Hompage der IGZ, Do, 07.08.2014)

„Die Pläne der Großen Koalition (GroKo) sehr kritisch beobachten“, hat sich Armin Zeller, iGZ-Landesbeauftragter für Baden-Württemberg, für die nächsten Monate zur Aufgabe gemacht.

„Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie unsere Branche mal wieder durch die Politik kaputtgeredet und dadurch mit völlig unnötigen gesetzlichen Regelungen überreguliert wird. Die Zeitarbeit benötigt keine Regelung zur Höchstüberlassungsdauer oder Equal Pay“, argumentiert Zeller, der als Sprecher der Landesbeauftragten automatisch einen Sitz im Bundesvorstand des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche inne hat.

Flexibilität ist gefragt

„Die Wahrnehmung der Politik geht völlig an der Realität vorbei“, so Zeller, selbst Unternehmer und Inhaber der Ulmer Zeitarbeit, einem familiengeführten Unternehmen für Zeitarbeit seit 38 Jahren. „Speziell wir hier im Süden der Republik haben seit Jahren mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen“, erläutert Zeller. Es gehe schon lange nicht mehr um billige Arbeitskräfte, prekäre Arbeitsverhältnisse oder Hire and Fire. Es gehe grundsätzlich um Flexibilität und attraktive Arbeitsbedingungen.

Viel weiter als die Politik

„Der Verdienst unserer Mitarbeiter ist durch die Einführung der  Branchenzuschläge tariflich geregelt. Individuelle Zulagen auf freiwilliger Basis kommen oftmals noch dazu. Wir sind an der Basis mit unserem Tarifpartner schon seit Jahren viel weiter als die Politik“, betont Zeller, der auch Mitglied in der Tarifkommission des iGZ ist.

Planungssicherheit

„Wir brauchen keine gesetzlichen Regelungen an der Realität vorbei, unsere Branche benötigt endlich Planungssicherheit. Fakt ist, dass die Zeitarbeit durch die Flexibilisierung einen großen Anteil an der Wertschöpfung unserer Kundenunternehmen hat. Somit tragen wir in einem globalisierten Arbeitsmarkt einen erheblichen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung in Deutschland bei“, erläutert der iGZ-Landesbeauftragte.  

Gute Arbeitsbedingungen

Es gehe um lukrative und attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und um maximale Flexibilisierung bei den Kundenbetrieben und um nichts anderes. „Da“, so Zeller, „haben wir mit den Gewerkschaften optimale Bedingungen geschaffen. In Zeiten des demographischen Wandels und des steigenden Fachkräftemangels kann sich doch unsere Branche gar nicht mehr erlauben, die Mitarbeiter schlechter zu behandeln.“

Rückschritt in die Steinzeit

Die Zeitarbeitsbranche entwickle momentan gemeinsam mit den Kundenbetrieben Weiterbildungsmodelle, um die Mitarbeiter auf die wachsenden Anforderungen der nächsten Jahrzehnte auf dem Arbeitsmarkt vorzubereiten. Zeller: „Eine Beschränkung der Höchstüberlassungsdauer wäre da ein Rückschritt in die Steinzeit. Manchmal sollten sich Politiker vor einer Entscheidung ein Bild von der Realität machen. In unserem Hause sind gerne Politiker aus sämtlichen Fraktionen herzlich eingeladen.“ (WLI)



Zeitarbeitskräfte fürchten Nachteile - Meinung zu SPD-Forderungen erfragt

Zeitarbeitskräfte fürchten Nachteile

((Auszug aus Zeitarbeit in Deutschland I Unternehmen für Zeitarbeit (http://ig- zeitarbeit.de))

Meinung zu SPD-Forderungen erfragt

Der iGZ hat sich bereits klar zu den Forderungen der SPD zur politischen Regulierung der Zeitarbeit positioniert. Das iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon hat nun die befragt, um die es geht: ihre Mitarbeiter. "Offenbar sind selbst die Betroffenen, die Zeitarbeiter, nicht gerade begeistert darüber", beurteilt das Handelsblatt die Ergebnisse der Umfrage

Auf Widerstand stoße vor allem die Forderung, die Einsatzdauer in Kundenunternehmen zu befristen. 62 Prozent der Teilnehmer der anonymen Online-Befragung gaben an, finanzielle Nachteile zu fürchten, wenn die Überlassungsdauer auf sechs Monate begrenzt werde. Grund sind die Branchenzuschläge. Denn die regeln seit November letzten Jahres, dass der Lohn der Zeitarbeitskräfte bei langfristigen Einsätzen stufenweise ansteigt.

"Dieser gerade erst erreichte Vorteil wäre bei einer Befristung der Verleihdauer weg", schlussfolgert das Handelsblatt.

Negative Auswirkungen befürchtet

Knapp drei Viertel der Befragten gaben sogar an, Angst um ihren Job bei der Zeitarbeitsfirma zu haben, weil diese nach Ablauf der Höchstüberlassungsdauer keine
direkte Anschlussbeschäftigung finden könnte. 60 Prozent glauben, eine Befristung hätte negative Auswirkungen auf ihre Übernahmechancen. "Die Antworten spiegeln ganz klar andere Einschätzungen wider, als die politischen Forderungen vermuten lassen", resümiert Dieter Traub, Orizon-Geschäftsführer.



Brisante Korrektur der Aufstocker-Zahlen

(Auszug Homepage IGZ vom 31.01.2014)

Eine verbesserte Datenerhebung für die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit brachte es an den Tag: In Deutschland liegt die Zahl der Vollzeitarbeitnehmer, die auf Harz IV angewiesen sind, um ein Drittel niedriger als bislang publiziert.

Das ergab sich aus einer Korrektur der BA-Statistik. Die Zahl allein lebender Vollzeitbeschäftigten, wegen eines niedrigen Lohns Einkommensaufstockung  benötigen, sei sogar um 41 Prozent geringer.

Bedeutsame Verschiebung

Laut eines Berichts in der FAZ habe sich nach den Anpassungen in den Lohnabrechnungsprogrammen der meldenden Unternehmen eine vor allem für die Aufstocker-Statistik bedeutsame Verschiebung gezeigt. Es habe sich außerdem gezeigt, dass die Anzahl der Aufstocker mit Teilzeitstelle deutlich höher sei - und zwar um 119.000 auf 363.000 zur Jahresmitte 2013.

Brisante Korrektur

Brisant sei die Korrektur laut FAZ deshalb, „weil sie in der politischen Debatte um den

Mindestlohn die Argumente der Befürworter erheblich relativiert“. Diese hatten angeführt, dass immer mehr Arbeitnehmer trotz Vollzeitjob nicht von ihrem Lohn leben können. Dies sei auch der Grund dafür gewesen, dass CDU/

CSU und SPD ihre Pläne für einen gesetzlichen

Mindestlohn von 8,50 Euro mit dem Anspruch verknüpften, dass jeder Mensch mit einer Vollzeitarbeit-Beschäftigung zumindest seinen eigenen Lebensunterhalt sichern können solle.

Geringerer Anteil

Bezogen auf die insgesamt 1,2 Millionen abhängig erwerbstätigen Aufstocker, so die FAZ, machen die alleinstehenden Vollzeitbeschäftigten dem Bericht zufolge nun 3,9 Prozent aus, statt 6,4 Prozent wie bisher vermutet. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten, die eine Aufstockung erhalten, belaufe sich auf 218.000 Personen - und damit fast 113.000 weniger als angenommen. Damit betrage ihr Anteil 16,6 Prozent statt 26,3 Prozent. (WLI)



Zeitarbeitskräfte fürchten Nachteile

 

Meinung zu SPD-Forderungen erfragt

Der iGZ hat sich bereits klar zu den Forderungen der SPD zur politischen Regulierung der Zeitarbeit positioniert. Das iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon hat nun die befragt, um die es geht: ihre Mitarbeiter. "Offenbar sind selbst die Betroffenen, die Zeitarbeiter, nicht gerade begeistert darüber", beurteilt das Handelsblatt die Ergebnisse der Umfrage.

Auf Widerstand stoße vor allem die Forderung, die Einsatzdauer in Kundenunternehmen zu befristen. 62 Prozent der Teilnehmer der anonymen Online-Befragung gaben an, finanzielle Nachteile zu fürchten, wenn die Überlassungsdauer auf sechs Monate begrenzt werde. Grund sind die Branchenzuschläge. Denn die regeln seit November letzten Jahres, dass der Lohn der Zeitarbeitskräfte bei langfristigen Einsätzen stufenweise ansteigt.

"Dieser gerade erst erreichte Vorteil wäre bei einer Befristung der Verleihdauer weg", schlussfolgert das Handelsblatt.

Negative Auswirkungen befürchtet

Knapp drei Viertel der Befragten gaben sogar an, Angst um ihren Job bei der Zeitarbeitsfirma zu haben, weil diese nach Ablauf der Höchstüberlassungsdauer keine
direkte Anschlussbeschäftigung finden könnte. 60 Prozent glauben, eine Befristung hätte negative Auswirkungen auf ihre Übernahmechancen. "Die Antworten spiegeln ganz klar andere Einschätzungen wider, als die politischen Forderungen vermuten lassen", resümiert Dieter Traub, Orizon-Geschäftsführer.



DGB demonstriert gegen eigene Zeitarbeitstarife

(Auszug IGZ vom 06.09.2013)

 

iGZ-Hauptgeschäftsführer reagiert auf geplante DGB-Demonstration

"Wir haben den Grundsatz der gleichen Bezahlung von Zeitarbeitnehmern und Mitarbeitern im Einsatzbetrieb im Rahmen unserer Branchenzuschläge tariflich verbindlich geregelt. Und zwar gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz.

Umso mehr verwundert es ihn, dass die Gewerkschaften nun im Rahmen ihrer angekündigten Demo in Hannover unter anderem gegen die von ihnen unlängst unterschriebenen Zeitarbeitstarife protestieren wollen. Zusammen mit den Einzelgewerkschaften unter dem DGB-Dach seien für alle relevanten Wirtschaftsbereiche, die in ihrer Entlohnungsstruktur oberhalb der Zeitarbeit liegen, ein marktgängiges System der zeitlichen Lohnangleichung vereinbart worden.

Mindestlohn

"Wir haben längst einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn in der Zeitarbeit, also auch für ausländische Anbieter. Kein Zeitarbeitnehmer verdient in Westdeutschland weniger als 8,19 Euro in der Stunde - die allermeisten mehr", macht Stolz deutlich und verweist auf die aktuellen Tarifverhandlungen, in denen es um eine Neufestsetzung dieser Lohnunterschranke in den nächsten Jahren geht. "Gewerkschaften, die ihre Erfolge in der Branche leugnen nur weil Wahlkampf ist, machen sich unglaubwürdig".

Integration

Der iGZ-Hauptgeschäftsführer  erinnert in diesem Zusammenhang an die Erfolge der Zeitarbeit, arbeitslose Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer seien nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit zuvor beschäftigungslos gewesen.  "Darüber sollten wir uns alle zusammen für die betroffenen Menschen freuen, statt ihnen diese Zugangschance zum Arbeitsmarkt zu verbauen", so Stolz.



"Tarifliche Lösungen viel geeigneter"

(Veröffentlicht auf Zeitarbeit in Deutschland / Unternehmen für Zeitarbeit (http://ig-zeitarbeit.de))

Mit einem Brief an Andreas Stellmann reagierte Marcel Speker, Leiter der iGZ-Kommunikationsabteilung, auf die Forderung des Kolping-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Zeitarbeit müsse gesetzlich stärker reguliert werden.

Andreas Stellmann, rheinland-pfälzischer Landesvorsitzender des Kolpingwerks, hatte in einer Stellungnahme erklärt, der Zeitarbeit müsse mit einer gesetzlichen Neuregelung „dringend Einhalt geboten“ werden. Denn Zeitarbeit dürfe nicht dazu genutzt werden, „Tarifverträge auszuhebeln und Arbeitnehmerrechte zu umgehen.“

Tarifliche Lösungen

Auch der iGZ setze sich für „Gute Zeitarbeit“ ein, die im Rahmen der Gesetze und der allgemein gültigen Regelungen stattfinde. Weitere gesetzliche Maßnahmen hält Speker jedoch nicht für nötig. Tarifliche Regelungen, die von den Sozialpartnern selbst getroffen werden, seien viel geeigneter, um die „Gute Zeitarbeit“ voranzutreiben.

Branchenzuschlags-Tarifverträge

Jüngst seien für bislang neun Branchen zusätzliche Tarifverträge abgeschlossen worden, die den Lohn der Zeitarbeitskräfte stufenweise an den des Stammpersonals anpassen. Außerdem haben die Mitglieder des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen zahlreiche Selbstverpflichtungen beschlossen, wie etwa den iGZ-Ethik-Kodex, der von der unabhängig besetzten Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) überwacht werde.

Wichtiges Flexibilisierungsinstrument

„Es mag im Einzelfall – wie übrigens im sonstigen Wirtschaftsleben auch – in der Zeitarbeit „Schwarze Schafe“ geben“, räumte Speker im Brief ein. Da die Zeitarbeit aktuell besonders beobachtet werde, scheine jeder Einzelfall gleich zur Generalisierung herangezogen werden. „Zeitarbeit ist jedoch […] ein wichtiges Instrument für den deutschen Arbeitsmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nicht, um Lohnstandards zu umgehen, sondern um die nötige Flexibilität [2] herzustellen“, betonte er. (ML)



Flexibilität der Zeitarbeit wichtig für Familien

(Auszug IGZ vom 16.01.2013)

 

Sybille Benning, Münsters CDU-Kandidatin für den deutschen Bundestag, staunte nicht schlecht, als sie der iGZ-Bundesgeschäftsstelle einen Besuch abstattete:

Kostenloser juristischer Service für bundesweit 2.758 Mitgliedsunternehmen, 16.000 Telefonkontakte monatlich, die Organisation von rund 100 Veranstaltungen und zahlreichen Messen pro Jahr, ein komplettes eigenes Seminarprogramm sowie umfangreiche mediale und Marketingmaßnahmen, die von der Domstadt aus für ganz Deutschland täglich gemanagt werden. „Das ist eine große Leistung, mit so wenig Personal täglich so viel auf die Beine zu stellen“, lobte sie iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und sein Team. 

Flexibilität ist wichtig

Zum Auftakt ihrer Visite im PortAL 10 informierte sich Sybille Benning intensiv über Charakteristik und Praxis der Zeitarbeit. „Die Flexibilität der Branche ist ganz besonders auch für Familien und deren Zeitplanung wichtig“, zog sie ihr Fazit und betonte, sie wolle die Branche in der Weiterentwicklung moderner familienorientierter Konzepte unterstützen. Benning: Angesichts der vielen Möglichkeiten die Zeitarbeit bietet ist es jetzt auch wichtig, den Arbeitnehmern die Angst vor der Branche zu nehmen.“

Entscheidende Weiterentwicklungen

Werner Stolz ergänzte, vor allem in den vergangenen Jahren habe sich die Branche entscheidend weiterentwickelt. Allgemein anerkannte Tarifverträge mit den Gewerkschaften, der seit 2008 existierende Ausbildungsweg zu Personaldienstleistungskaufleuten, die Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit und nun auch die Branchenzuschläge schufen ein solides Fundament für eine Branche, die aus dem deutschen Wirtschaftsgefüge nicht mehr wegzudenken sei. Mit einer lockeren Diskussionsrunde über die wirtschaftliche Situation in Münster endete der Besuch der Bundestagskandidatin. (WLI)

 

 


"Mehr Qualität bei der Zeitarbeit"

(Auszug IGZ vom 08.05.2012)

„Mehr Qualität bei der Zeitarbeit – Branche verbessert ihr Image und ist der Politik oft schon einen Schritt voraus“ heißt es in der Überschrift eines Artikels in der Tageszeitung „Westfälische Nachrichten“. Darin stellt Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, den neu eingeführten Ethik-Kodex vor.

„Zeitarbeitsunternehmen stehen noch immer vor der Herausforderung, dass sie an ihrem Image arbeiten müssen“, stellt der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen klar. Darum hat der Verband längst reagiert: Mit dem neuen iGZ-Kodex wolle die Branche Arbeitnehmern signalisieren, dass Zeitarbeit seriös und zuverlässig ist, heißt es weiter. Der Ethik-Kodex sei eine Qualitätssicherung über die bestehenden gesetzlichen Vorschriften hinaus.

Kontakt- und Schlichtungsstelle

Wenn es zu Problemen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern komme, könnten sich die Zeitarbeitnehmer an die eigens eingerichtete Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) wenden, erklärte Stolz. Diese gewährleistet die Einhaltung des iGZ-Ethik-Kodexes. Auf einer Garantiekarte im Scheckkartenformat seien die Kontaktdaten der Schlichtungsstelle für die Zeitarbeitnehmer vermerkt.



Ergebnisse des 3. iGZ-Mittelstandsbarometers

Fast 85 Prozent unbefristete Beschäftigung

Die Mitgliedsfirmen des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) machen sich selbst nichts vor: 65,5 Prozent der befragten Zeitarbeitsunternehmen gaben bei der dritten Umfragewelle des iGZ-Mittelstandsbarometers an, das Image der Branche als eher negativ oder negativ einzuschätzen.

Dabei muss sich die Branche eigentlich keinesfalls hinter den bisherigen Erfolgen verstecken, bestätigte die repräsentative Umfrage, die quartalsweise von der Soziale Innovation GmbH Dortmund durchgeführt wird. Denn die positiven Fakten beweisen: Zeitarbeitsunternehmen sind verlässliche Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern eine langfristige Beschäftigung mit Perspektive bieten.

Übertarifliche Bezahlung

Überdurchschnittlich hoch ist zum Beispiel der Anteil der Zeitarbeitnehmer, die einen unbefristeten Vertrag in der Tasche haben. 83,3 Prozent der Arbeitskräfte sind ohne Befristung bei einem iGZ-Mitgliedsunternehmen angestellt. 89,1 Prozent der Angestellten arbeitet in Vollzeit, über zwei Drittel erhalten ein übertarifliches Entgelt.

Übernahmequote steigt beständig

Zudem zeigen die jüngsten Umfrageergebnisse, dass Zeitarbeit zu einem immer wichtigeren Rekrutierungskanal für Unternehmen wird: Die Übernahmequote steigt kontinuierlich. Wurden im zweiten Quartal 2011 (erste Umfragewelle) noch 32,6 Prozent der Zeitarbeitskräfte von ihren Einsatzunternehmen übernommen, so liegt dieser Anteil mittlerweile bei über 36 Prozent. Für viele Arbeitskräfte ist die Zeitarbeitsbranche also ein Sprungbrett in eine Folgebeschäftigung. Besonders Wiedereinsteiger und zuvor Arbeitssuchende können von dieser Tatsache profitieren.

Ethik-Kodex

Als mitgliederstärkster Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche setzt sich der iGZ aktiv dafür ein, die Erfolge der Branche publik zu machen und so das Image der Zeitarbeit weiter zu verbessern. Ein großer Schritt in diese Richtung 

ist der iGZ-Ethik-Kodex, der voraussichtlich auf der iGZ-Mitgliederversammlung am 28. März in Potsdam verabschiedet wird. Damit schafft der iGZ als einziger Verband der Zeitarbeitsbranche eine verbindliche Richtlinie für gesellschaftlich verantwortliches Handeln. Eine unabhängige Konflikt- und Schlichtungsstelle (KuSS) wird die Einhaltung des Ethikkodexes garantieren. Die im Ethikkodex verabschiedeten Richtlinien verschriftlichen die ohnehin schon in iGZ-Mitgliedsunternehmen gelebten Standards im täglichen Zeitarbeitsgeschäft. (ML)



Zeitarbeitsbranche registriert steigende Übernahmequote

 

Auch beim Thema Fachkräftemangel erweist sich die Zeitarbeitsbranche als Frühindikator der deutschen Wirtschaft – abzulesen ist das an der stetig steigenden Übernahmequote durch die Kundenunternehmen der Branche, erkannte jetzt die Stuttgarter Zeitung nach Analyse des iGZ-Mittelstandsbarometers.

Darin heißt es unter anderem: „Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) verzeichnet eine gestiegene Übernahmequote von 35 Prozent. Einzelne Unternehmen verlieren an Firmen sogar 90 Prozent der Facharbeiter.“ Personaldienstleister – so die Stuttgarter Zeitung - erleben als Erste Veränderungen am Arbeitsmarkt. Das Mittelstandsbarometer des iGZ zeige, dass Kunden verstärkt Zeitarbeiter übernehmen. Die Quote sei im Vergleich zu ersten Umfragewelle der vom iGZ beauftragten Soziale Innovation GmbH Dortmund/ Berlin um 2,2 auf nun 34,7 Prozent gestiegen.

84 Prozent unbefristet angestellt

Auch die Anzahl der unbefristeten Arbeitsverhältnisse bei den 2340 Mitgliedsunternehmen steige. Inzwischen seien 84 Prozent von deren 340.000 Mitarbeitern zeitlich unbegrenzt angestellt. Längst nutzen Unternehmen Zeitarbeitsfirmen als externe Personalrecruiter. Die Dienstleister tragen das Beschäftigungsrisiko in der Anlernphase, wenn die Neuen beispielsweise krank werden oder Urlaub nehmen. Stellen die Firmen nach sechs oder zwölf Monaten fest, es passt, übernehmen sie den Zeitarbeiter in ein Angestelltenverhältnis. Weil gute Fachkräfte gefragt seien, dauere es inzwischen mindestens eine Woche, um einen Facharbeiter zu finden. Selbst für ungelernte Produktionshelfer gehen, so die Stuttgarter Zeitung, drei Tage ins Land.



Weihnachts- und Neujahrswünsche

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2015 

 


Weihnachtsfeier 2014

Am 12. Dezember möchten wir unsere Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier in unsere Büroräume auf der Brüderstraße 12 einladen.

 

Für das leibliches Wohl ist gesorgt, gute Laune müssen alle selbst mitbringen.

 

Ihr Stratmann Team


Gesamtmetall: Zeitarbeit ist Lösung, nicht Problem

Zeitarbeit ist unverzichtbarer Bestandteil des deutschen `Beschäftigungswunders` und darf nicht zerstört werden, erklärte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in Berlin.

Hauptgeschäftsführerin Gabriele Sons:“ Die Industrie ist auf die Ausgleichswirkung der Zeitarbeit angewiesen.“

„Die Industrie ist auf die Ausgleichswirkung der Zeitarbeit angewiesen“, betonte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes, Gabriele Sons. „ Eine übereilte und undifferenzierte Angleichung der Entgelte an jene der Stammkräfte (Equal Pay) würde die Wettbewerbsfähigkeit der Metall- und Elektroindustrie deutlich verschlechtern und damit den Arbeitnehmern letztlich schaden.“

Aufschwung gefährdet

Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer seien vorher ohne Beschäftigung gewesen. „Eine Equal-Pay-Regelung würde vielen Betroffenen  deshalb eher Hartz IV bringen als höhere Löhne“, warnte Sons. „Wer die Zeitarbeit aus politischen Beweggründen in die Bedeutungslosigkeit reguliert, der gefährdet den wirtschaftlichen Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze. Um es deutlich zu sagen: „Zeitarbeit auf diese Weise zu beschneiden beseitigt nicht das Problem, sondern die Lösung“.

Bausteine des Erfolgs

Trotz der Wirtschaftskrise sei die Arbeitslosigkeit kaum gestiegen, die Sockelarbeitslosigkeit erstmalig sogar geringer als vorher. Sons:“Wenn die Politik will, dass sich dieses Beschäftigungswunder fortsetzt, darf sie  Bausteine dieses Erfolges nicht zerstören.“ Insbesondere in der Metall- und Elektro-Industrie haben die Unternehmen trotz des Einbruchs an ihren Stammbelegschaften weitgehend festgehalten und bauen diese inzwischen wieder auf. Die Behauptung, Zeitarbeit würde Stammbelegschaften verdrängen, sei gerade vor diesem Hintergrund nicht haltbar.



Mindestlohn in unserer Branche

Zeitarbeit "heißer Anwärter auf Mindestlohn" (Auszug IGZ vom 03.01.2011)

Heißer Anwärter auf einen Mindestlohn, ist aus Sicht von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die Zeitarbeit. Die allermeisten Branchen seien durch ihr gefüge geschützt. "Sorgen macht mir die Zeitarbeit, bei der ein Import ausländischer Billigtarife nach Deutschland droht", sagt von der Leyen der "Saaarbrücker Zeitung". "Stundensätze von drei bis vier Euro würden die Lohnspirale tatsächlich nach unten drücken. Deshalb plädiere ich für eine Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit", so die Ministerin.



News aus unserer Branche

Auszug aus Blickpunkt Dienstleistung

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat Forderungen der IG Metall nach schärferen Rahmenbedingungen für die Zeitarbeit zurückgewiesen.

Zeitarbeit bleibe nicht nur eines der wichtigsten Flexibilisierungselemente  in der Metall- und Elektro-Industrie, sondern eröffne Einstiegschancen für Arbeitslose und gering Qualifizierte. “Die Entwicklung de Beschäftigung vor der Wirtschaftskrise hat eindrucksvoll bewiesen, dass Zeitarbeit die Stammbelegschaften weder verdrängt noch auch nur bedroht“, erklärte Gesamtmetall.

Die Diffamierung von Zeitarbeit sei unangebacht. Ihr Anteil lag in der Metall- und Elektro-Industrie selbst im Konjunkturhoch nur bei durchschnittlich 6 Prozent. Sie sei zudem ein vollwertiges sozialversicherungspflichtige s Arbeitsverhältnis, das dem normalen Kündigungsschutz unterliege – anders als in Frankreich. Dies hatte auch die Bundesregierung in ihrem Bericht über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ausdrücklich betont und dazu festgestellt: “Insbesondere für Langzeitarbeitslose ist die Zeitarbeit eine unverzichtbare Chance auf einen Zugang zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Der überwiegende Teil der ehemaligen Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer befindet sich auch mittelfristig weiterhin in Beschäftigung und nicht in Arbeitslosigkeit“ (AÜG-Bericht der Bundesregierung vom 13.01.2010)



Zeitarbeit vor großen Herausforderungen

Auszug aus dem Personalwirtschafts-Zeitarbeits-Atlas 2010

Im Zuge der Wirtschaftskrise hat nun wohl fast jedes Unternehmen erkannt, welches flexibeles Personalinstrument wie Zeitarbeit für den gesammten Arbeitsmarkt und nicht zuletzt auch für das einzelne Unternehmen besitzt. Daneben werden die Anforderungen an die Personaldienstleistungspalette stetig anspruchsvoller und differenzierter. Aufträge müssen passgenau, sorgfältig und kompetent umgesetzt werden. Dem fachkundigen Sparten-Spezialisten, regionaler Vor-Ort-Präsenz und professioneller Beratung und Betreuung gehören die Zukunft. Neben Improvisationstalent sind belastbare und auf Zuverlässigkeit ausgerichtete Konzepte gefragt. Ein auf Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit angelegter Personal-Service steigert zudem die Akzeptanz der Zeitarbeit.

Unsere Mitgliedsunternehmen müssen sich als attraktive Arbeitgeber immer weiterentwickeln, die von uns angebotene Erwerbsform als Chancenmanagement ausbauen, Weiterbildungsperspektiven schaffen und den Menschen das Gefühl vermitteln, dass sie fair und professionell behandelt werden. Von Vorgängen, wie sie derzeit bei Schlecker zu beobachten sind, distanzieren wir uns ausdrücklich. Bei alledem gilt: Wer sich als Personaldienstleister marktnah und gut positioniert, wird sich auch künftig durchsetzen können.


Der Arbeitsmarkt in Deutschland

Auszug aus einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit  

Zeitarbeit bzw. gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite reagiert diese Branche frühzeitig auf konjunkturelle Veränderungen, entsprechend zeigen sich hier die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krisen eher als in anderen Branchen. Auf der anderen Seite sind seit einigen Monaten bereits wieder leichte Stabilisierungstendenzen zu beobachten.

Zeitarbeit stellt zudem eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar. 62 Prozent der neu abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnisse im 1. Halbjahr 2009 wurden mit Personen geschlossen, die direkt davor keine Beschäftigung ausübten bzw. noch nie beschäftigt waren. Ungefähr jeder achte aus der Nichterwerbstätigkeit kommende Beschäftigte war länger als ein Jahr ohne Beschäftigung und jeder neunte war zuvor noch gar nicht beschäftigt. Dies zeigt deutlich welche Chancen die Zeitabeit bietet.


ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Auszug ifo Institut für Wirtschaftsforschung Januar 2010

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft ist im Dezember erneut gestiegen. Die derzeitige Geschäftslage war den Unternehmensmeldungen zufolge wiederum etwas günstiger als im Vormonat. Den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr schätzen sie ähnlich ein wie im November. Die zuversichtlichen und die skeptischen Zukunftsbewertungen glichen sich nahezu aus. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima weiter verbessert, nachdem es sich bereits im November sichtlich aufgehellt hatte.


Weihnachtsfeier 2009

 Am 18. Dezember möchten wir unsere Mitarbeiter zu einer kleinen Weihnachtsfeier in unsere Büroräume der Niederlassung Bochum, Brüderstr.12, einladen.

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt, gute Laune müssen Sie selbst mitbringen.


Die Zeitarbeit feiert ihr Comback - Branche blickt optimistisch in die Zukunft

Auszug Newsletter IGZ

Geht es mit der Wirtschaft berab, sinkt auch die Zahl der Zeitarbeiter. Die Branche galt darum als einer der größten Verlierer der Krise. Doch jetzt geht es wieder aufwärts. Die Branchenführer blicken optimistisch in die Zukunft. Denn flexibles Personal wird für die Wirtschaft immer wichtiger.

Nachdem zunächst die Nachfrage aus dem Bankensektor gestiegen ist, fragt nun vor allem auch die Industrie wieder verstärkt nach Leiharbeitern. Das gilt für Nordamerika und Frankreich, etwas verhaltener aber auch in Deutschland. (...)


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